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Monemvasia, das "Gibraltar Griechenlands" ist ein kleines Städtchen auf einem
gewaltigen Felsenberg, der nur durch einen Damm mit dem Land verbunden ist. Der Name
Monemvasia bedeutet "mone embasis = einziger Zugang". Die Unterstadt liegt an der Südseite
des Felsens. Sie ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben und
voller Zeugnisse aus byzantinischer, türkischer und venezianischer Zeit.
Im 15. Jahrhundert war Monemvasia eine blühende byzantinische Stadt mit rund 50'000
Einwohnern. Heute leben hier noch etwa 50 Leute.
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Im Jahr 375 n.Chr. machte ein Erdbeben den Felsen zur Insel, die Stadt wurde nach dem
Bau der ersten Strasse im 6. Jahrhundert gegründet. Mit dem einzigen Zugang und den
steil abfallenden Wänden war der Felsen nahezu uneinnehmbar.
Von der Oberstadt existiert nur noch die Kirche Agia Sofia aus dem 13. Jahrhundert, ganz
oben auf dem Berg. Der Aufstieg lohnt sich, denn der Ausblick ist genial. |
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